Der kleine Sauna-Knigge

Ein paar Manieren gehören zum angenehmen Saunieren. Die Einhaltung unseres kleinen Sauna-Knigges sorgt für ein angenehmes Miteinander. Damit auch die Stimmung immer stimmt im Saunahaus.

1. Kein Schweiß auf Holz

Dein Sauna-Handtuch wählst du so groß, dass du in jeder Schwitzposition vollständig Platz darauf findest und alle Schweißtropfen sauber aufgefangen werden.

2. Badehosen-Tabu

Bikini, Badehose und Badeanzug sind Tabu in deutschen Saunen. Das gleiche gilt für Badesandalen. Die sind ausschließlich in der Dampfsauna sinnvoll und erlaubt.

3. Eintreten, bleiben oder gehen?

Jeder Saunagast darf die Sauna jederzeit betreten oder verlassen. Verstimmung gibt es in der Saunagemeinde, wenn du die Sauna-Tür während des Aufgusses öffnest. Der verliert dann nämlich sofort den heiß begehrten Effekt. Deshalb, entscheide bitte vor dem Aufguss, ob du eintrittst, bleibst oder gehst.

4. Fremde Handtücher

Frostig werden die freundlichsten Saunabesucher, wenn du deren Handtuch betrittst.

5. Blickkontakt?

Achte ein wenig darauf, wie lange du wen ansiehst. Für Gaffer sind Saunen tabu. Wer hier negativ auffällt, riskiert Beschwerden und im Ernstfall Hausverbot.

6. Duschen als Eintrittskarte

Die Eintrittskarte für Sauna und Tauchbecken ist die Dusche. Wer direkt nach dem Saunagang ins Tauchbecken steigt, verhält sich nicht nur unhygienisch, sondern riskiert zudem Schwindelanfälle oder einen Kreislaufzusammenbruch.

Das kleine Sauna 1×1

Du gehst zum ersten Mal in die Sauna? Herzlich willkommen im Saunahaus des Wunstorf Elements.

Damit du die positiven Wirkungen des Saunierens in vollen Zügen genießst, hilft ein kurzer Überblick über die wichtigsten Empfehlungen für den Saunagang. Bei körperlichen Beschwerden oder Vorerkrankungen sprich bitte unbedingt mit deinem Arzt, bevor du in die Sauna gehst. Ansonsten gilt: Probieren geht über studieren. Dein Gefühl entscheidet, was dir gut tut.

  1.  Saunaregeln sind Empfehlungen, die du ganz individuell auf deine Wohlfühl-Bedürfnisse anpasst. Besonders für Anfänger gilt: Ein Saunagang dauert acht bis maximal 15 Minuten. Wenn dir aber danach ist, verlasse den Saunaraum früher.
  2. Plane ausreichend Zeit ein. Für einen Saunabesuch brauchst mindestens zwei Stunden Zeit.
  3. Komme weder hungrig, durstig, noch mit vollem Magen in die Sauna.
  4. Vor dem Saunagang duschen und gut abtrocknen.
  5. In der Sauna das Handtuch unter den ganzen Körper legen. Je nach Wohlbefinden nutze die untere, mittlere oder obere Saunabank. Bevor du die Sauna verlässt, gewöhne deinen Körper wieder an die aufrechte Haltung und setze dich für eine Weile aufrecht auf das Saunatuch.
  6. Gehe nach dem Saunagang eine Weile an der frischen Luft. Erst danach „zum Herzen hin“ mit dem Kneippschlauch abgießen oder kalt abduschen.
  7. Das Tauchbecken benutze bitte erst, nachdem du den Schweiß abgespült haben.
  8. Wechselwarme Fußbäder unterstützen die Saunawirkung. Sie gleichen die Körpertemperatur aus und trainieren so Blutgefäße und Immunsystem.
  9. Zwischen den Saunagängen empfiehlt sich 15 bis 20-minütige Entspannung, vielleicht mit einem guten Buch im Intensiv-Ruheraum, oder vor dem Kamin im Kaminzimmer.
  10. Die folgenden Saunagänge solltest du nach dem gleichen Schema wie den ersten absolvieren. Drei Saunagänge reichen für eine optimale Wirkung des Saunierens.
  11. Trinken zwischen den Saunagängen vermindert die Entschlackungswirkung. Deshalb solltest du damit bis nach dem dritten Saunagang warten.
  12. Nach der Sauna verzichten erfahrene Saunagänger auf besondere körperliche Anstrengungen und genießen die wohltuende Nachwärme.

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